Das Discourse Forum forum.netzwissen.de ist mit den dezentralen sozialen Netzwerken im „Fediverse“ verbunden. Inhalte in einigen Kategorien werden automatisch im Fediverse und auf Mastodon publiziert. Eine Übersicht über die aus dem Forum föderierten Inhalte bekommt man über Mastodon mit der URL Adresse @forum.netzwissen.de
Hier eine Übersicht der föderierten Kategorien und ihrer Adressen auf Mastodon. Die Kategorien werden hauptsächlich für Ankündigungen und Termine genutzt. Interne Diskussionen finden in nicht öffentlichen Unterkategorien statt, die nur mit einer Benutzeranmeldung sichtbar sind.
Kategorie
Thema
Fediverse Adresse (für Mastodon und andere)
Esslingen
Sammelkategorie für Themen im Stadtgebiet Esslingen, die (noch) nicht in andere Kategorien rein passen. Themen können hier begonnen und später durch einen Moderator anderswo einsortiert werden.
@esslingen@forum.netzwissen.de
Freifunk
Bereich der Freifunk Community Esslingen
@freifunk@forum.netzwissen.de
Linuxcafe
Bereich für das Linuxcafe Esslingen
@linuxcafe@forum.netzwissen.de
Ankündigungen
Ankündigungen zu Diensten, die unter der Domäne @netzwissen.de laufen
@neues@forum.netzwissen.de
Energiezukunft ES
Austausch-Plattform für Energiewende-Themen in Stadt und Landkreis Esslingen (solare Eigenstromerzeugung, Wärmewende, Windkraft)
@energie@forum.netzwissen.de
Dokumentation Discourse
Dokumentation rund um Discourse
@doku@forum.netzwissen.de
Wiki
Wissens-Schnipsel zu Linux, Linux-Desktop, Hardware, Software, Windows, Netzwerk & Cloud, IT-Security, Software-Entwicklung u. Server-Betrieb („DevOps“) mit Schwerpunkt „open source“
Die öffentliche Kategorie @netzwissen wurde in „Ankündigungen“ umbenannt. Hier landen technisch-organisatorische Informationen und Blog Beiträge von https://netzwissen.de. Die Kategorie ist öffentlich und kann im Fediverse/auf Mastodon über die Adresse @neuigkeiten@forum.netzwissen.de abonniert werden.
Neue Kategorie Esslingen
es gibt eine neue Top-Level Kategorie „Esslingen“. Sie dient als Sammelplatz für Themen, die sich im Stadtgebiet Esslingen abspielen, aber (noch) nicht in andere Kategorien rein passen (z.B. in den privaten Bereich einer bestimmten Community). Neue Themen können hier begonnen und später durch einen Moderator anderswo einsortiert werden. Die Kategorie ist öffentlich lesbar und wird unter @esslingen ins Fediverse/nach Mastodon publiziert. Zum Posten braucht man ein Benutzerkonto.
Wiki
in der neuen Kategorie „Wiki“ gibt es eine Sammlung von Informationsseiten mit vorwiegend technischem Charakter. Das WIki besteht aus Wissens-Schnipseln zu Linux, Hardware, Software, Netzwerken und Clouds, IT-Security und Software-Entwicklung („DevOps“), immer mit dem Schwerpunkt „open source“. Als Arbeits-Dokumentation ändern sich die Inhalte ständig und ist offen lesbar. Zum Bearbeiten braucht man ein Benutzerkonto.
Chat
Die Chat Einstellungen sind jetzt auch in der Seitenleiste links unter „Kanäle“ erreichbar:
Bilder im Text: Karussel-Option
In einen Beitrag konnte man bisher mehrere Bilder einfügen und als Raster darstellen, was Platz spart. Als neue Variante ist die Darstellung in einem Karussel hinzu gekommen:
Sortierung von Inhalten
In der Standardeinstellung „Kategorien“ werden die verfügbaren Kategorien in der Mitte und die jeweils aktuellsten Beiträge in der rechten Spalte gezeigt. Die Sortier-Option „heiss“ arbeitet noch etwas feinkörniger: hier werden, zusätzlich zum Datum der Veröffentlichung, Kriterien wie die Popularität eines Beitrags (Likes, Reaktionen und Kommentare) und die Aktivitäten in letzter Zeit hinzugezogen.
Unter deutschen Politikern und Medienschaffenden herrscht immer noch der (Irr-)Glaube vor, man müsse Präsenz auf den Plattformen der amerikanischen und chinesischen Digital-Oligarchien zeigen. Gängige Argumente sind „alle anderen sind auch da“, oder „die meisten Menschen benutzen es“. Man glaubt, enorme Follower-Zahlen seien gleichbedeutend mit großen Reichweiten und einer entsprechenden Einwirkung auf die Gesellschaft. Speziell demokratische Politiker wollen mit Ihrer Präsenz auch ein Gegengewicht gegen Hassreden und populistische Märchen-Erzählungen bilden. Und natürlich die digital-affine sogenannte „Jugend“ erreichen – gemeint sind wohl alle, die in 2025 keine Fax-Geräte mehr benutzen.
Die folgenden Texte zeigen, dass diese Argumente nicht mehr funktionieren. Die vermeintlich korrigierende Wirkung von Sachinformation auf diesen Plattformen ist eine Illusion. Mike Kuketz fasst die Argumente zusammen, warum „Opposition“ die Reichweite verzerrender Positionen, gegen die man kämpft, nur verstärkt. Der komplette Verzicht auf Posts in den kommerziellen a-sozialen Medien oder die gleichberechtigte Publikation in den wirklich sozialen, weil dezentral-demokratisch organisierten Medien des Fediverse sind erfolgreiche Strategien. Und gleichzeitig ein Gewinn für die Glaubwürdigkeit und Wertetreue der eigenen Position.
Der folgende Artikel auf netzpolitik.org, beschreibt dazu passende Forschungs-Ergebnisse aus der Psychologie. Sie belegen, dass die angeblich sozialen Medien vor allem ein von Empfehlungsalgorithmen und Aufmerksamkeitsökonomie angetriebener Zerrspiegel der Wirklichkeit und der gültigen gesellschaftlichen Normen sind:
Der Ablauf der Registrierung für neue Teilnehmer auf der Discourse Instanz https://forum.netzwissen.de wurde vereinfacht. Neue Teilnehmer können sich selbst registrieren. Der Zugriff auf interne Communities benötigt weiterhin eine separate Freigabe durch eine Moderation (vier-Augen-Prinzip). Der Start beginnt auf https://www.netzwissen.de/diskussion/
Registrierung über den passenden Anmeldelink (Klick auf das Symbol)
Angabe von E-Mail Adresse, Benutzername, Real-Name
Angabe einer Mobilfunknummer (optional, erleichtert den Support)
Auswahl der gewünschten Community
Klick auf “Einladung annnehmen”
Die benutzte E-Mail Adresse wird verifiziert. Die Angabe einer Mobilnummer ist freiwillig, erleichtert aber den Support. Kontaktdaten werden weder innerhalb noch außerhalb der Community geteilt. Anschließend folgt die Prüfung/Freigabe für den Zugang zur gewünschten Community durch einen Moderator („vier-Augen-Prinzip“).
Warum Menschen einer digitalen Community beitreten und was man tun kann, damit sie bleiben
Der Aufbau einer digitalen Community läuft oft nach demselben Schema ab: zuerst einigt man sich auf ein gemeinsames „Tool“. Dann richten alle ihren Zugang ein und die ersten Postings und Antworten werden sichtbar. Allerdings trauen sich die meisten nicht aus der Deckung: Die Mehrheit ist nicht ständig „am Ball“ und liest und schreibt nur auf bestimmten Endgeräten. Nur wenige Leute schreiben selbst. Nach einer kurzen anfänglichen Euphorie flacht die Aktivität der Teilnehmer oft schnell wieder ab. Die Anzahl der „Follower“ und „schweigenden Mehrheiten“ wird häufig drastisch überschätzt: formale Teilnehmer werden mitgezählt, auch wenn sie in Wirklichkeit nichts mehr lesen bzw. wahrnehmen (z.B. weil die Benachrichtigungs-Funktion am Handy gezielt deaktiviert wurde).
Dieser Effekt wird besonders deutlich in Chatgruppen – egal mit welchem „Tool“ (WhatsApp, Signal, usw.). Unstrukturierte Informations-Schnipsel werden im Chat schnell dahin getippt. Der fehlende thematische Kontext und die mangelnde Durchsuchbarkeit machen mühsam produzierte Statements zu flüchtigen Text-Seifenblasen. Bei den Lesern kommt dann ein auf Dauer nur noch lästiges Info-Grundrauschen an. Von dem gut gemeinten und für viele Leute nützlichen Denkanstoss eines Schreibers bleibt am Ende nur ein kurzer Info-Blitz übrig, ohne bleibenden Wert und ohne Nachwirkung in der Community.
Die Firma Civilized Discourse Construction Kit Inc. (CDCK) koordiniert die Arbeit der weltweiten open-source Entwickler-Community von Discourse. Der Zweck einer digitalen Community wird selten strategisch definiert und konsequent umgesetzt. Bedürfnisse der Mitglieder und der Nutzen des digitalen Engagements werden nicht ausreichend hinterfragt. Nicht „die Technik“ alleine entscheidet, sondern die Psychologie zwischenmenschlicher Kommunikation und Beteiligung in digitalen Räumen und ihr Zusammenspiel mit der richtigen Technik.
Danielle Lloyd von CDCK hat Ergebnisse aus einer Umfrage unter ca. 22.000 Discourse Communities in einem Foliensatz zusammengefasst: es gibt kein einfaches und allgemein gültiges Rezept, damit eine digitale Community stabil und erfolgreich wächst. Ein häufiges Missverständnis: „Technik“ und „Tools“ sind nicht das wesentliche Element für Erfolg oder Misserfolg. Eine deutsche Fassung des Foliensatzes gibt es hier.